Ein Topduell zum Auftakt der K.-o.-Phase – allerdings zu nachtschlafender Zeit. Hier erfahrt ihr, welcher Sender überträgt.
Die Runde der letzten 32 hält bei der WM 2026 gleich einen echten Leckerbissen bereit: Gruppensieger Niederlande trifft im Sechzehntelfinale auf Geheimfavorit Marokko. Für Fans in Deutschland heißt das aber, den Wecker zu stellen – angepfiffen wird in der Nacht von Montag auf Dienstag, am 30. Juni 2026 um 03:00 Uhr deutscher Zeit, im Stadion von Monterrey. Wo die Partie zu sehen ist, klären wir für Deutschland, Österreich und die Schweiz.
| Begegnung | Niederlande – Marokko |
| Runde | Sechzehntelfinale (Round of 32) |
| Termin | Di., 30. Juni 2026, 03:00 Uhr (MESZ) |
| Spielort | Monterrey, Mexiko |
| Deutschland | MagentaTV (kein Free-TV) |
| Österreich | ORF (gratis) |
| Schweiz | SRF zwei (gratis) |
Deutschland: Wecker stellen – und das Pay-TV einschalten
Die wichtigste Info für alle Nachtschwärmer zuerst: In Deutschland ist dieses Sechzehntelfinale ausschließlich bei MagentaTV zu sehen. Die Telekom besitzt die Rechte an allen 104 Turnierspielen und überträgt die Begegnung in voller Länge – egal ob über die App, den Webbrowser oder den Media-Receiver.
Eine kostenlose Alternative gibt es nach aktuellem Stand nicht: Das nächtliche Duell um 3 Uhr fällt unter die 44 Partien, die der Sender exklusiv zeigt. Weder ARD noch ZDF haben die Begegnung im Free-TV oder in ihren Mediatheken im Programm – für Free-TV-Zuschauer bleiben in Deutschland nur die Highlight-Zusammenfassungen am Morgen danach.
Wer einschaltet, bekommt das gewohnt prominente Magenta-Aufgebot: Durch das Programm führen Johannes B. Kerner und Laura Wontorra, im Studio analysieren Jürgen Klopp, Mats Hummels und Thomas Müller. Den Live-Kommentar zu den Topspielen übernimmt unter anderem Wolff Fuss.
Übertragung in Österreich und der Schweiz
In den Nachbarländern haben Fans es besser, denn dort ist die Partie frei empfangbar. In Österreich teilen sich ORF und ServusTV das Turnier; dieses Sechzehntelfinale ist dem Sendeplan zufolge dem ORF zugeordnet und dort kostenlos im TV sowie im Gratis-Stream der ORF-Plattformen abrufbar. In der Schweiz übernimmt die SRG: Das Spiel läuft frei empfangbar auf SRF zwei (in den anderen Sprachregionen auf RTS 2 und RSI LA 2) und im kostenlosen Live-Stream der Play-SRF-App.
Sportlich: Oranje als Favorit, Marokko als Geheimtipp
Auf dem Papier und bei den Buchmachern geht die “Elftal” als Favorit in die Partie – die Niederlande sicherten sich Platz eins in Gruppe F und überzeugten vor allem offensiv mit zehn erzielten Toren, darunter ein klares 5:1 gegen Schweden. Gleichzeitig ist Vorsicht geboten, denn das Team von Ronald Koeman ließ in jedem Vorrundenspiel auch hinten etwas anbrennen.
Marokko hat sich derweil als einer der heißesten Geheimfavoriten bestätigt. Die Nordafrikaner blieben in der Gruppenphase ungeschlagen, holten ein Remis gegen Topfavorit Brasilien und setzten sich anschließend gegen Schottland und Haiti durch. Mit ihrer Kompaktheit und blitzschnellen Umschaltmomenten werden sie für die Niederländer zur echten Prüfung – alles ist angerichtet für einen packenden Pokalkrimi in den frühen Morgenstunden.
Beide Mannschaften kombinieren Offensivdrang mit einer nicht immer sattelfesten Defensive: Die Niederlande trafen in allen drei Gruppenspielen, kassierten aber auch in jedem davon ein Gegentor, während Marokko ebenfalls regelmäßig traf und zuletzt gegen Haiti gleich zwei Treffer hinnehmen musste. Treffen zwei derart torgefährliche, aber hinten anfällige Teams aufeinander, sind Tore auf beiden Seiten naheliegend. Tipp: Beide Teams treffen – Ja.


